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Die Marderarten:
Zur Familie
gehören die Edelmarder (Stein & Baummarder), Iltis, Nerz, Wiesel,
Dachs und Otter. Sie sind in 23 Gattungen mit über 60 Arten eingeteilt.
Durch Kreuzung
zwischen Frettchen und dem europäischen Iltis entstand das Iltis-Frettchen.
Bei weiteren wilden Kreuzungen entstanden erneut, durch Mutationen,
spontane oder künstlich erzeugte Veränderungen im Erbgefüge, die
Siam- und die Harlekin-Frettchen. Bei selektiven Züchtungen (Auswahl
bestimmter Tiere mit entsprechend vorhandenem Erbmaterial) sind
silberfarbene sowie langhaarige (Langhaar-Frettchen) entstanden.
Hierbei haben sich Züchter wissenschaftliche Erkundungen zu nutze
gemacht.
Grundlage hierfür
ist das Mendelsche Gesetz - Johann G. Mendel entdeckte als erster
die Gesetzmäßigkeiten der Vererbung -. Diese gezielten Züchtungen
bringen jedoch nicht immer die Erfolge, so dass man hier auch von
einer geringen Fehlzüchtung sprechen kann. Die Frotpflanzung bei
Tieren hat schon immer, auch durch Inzucht, stattgefunden, und das
ist ganz normal.
Wissentlich
gab es Züchtungen, in denen verwandte Tiere gekreuzt wurden, um
in der Erbanlage wieder eine gewisse Reinrassigkeit zu erzielen.
Die Natur hat sich diese Tatsache schon immer unbewusst zu nutze
gemacht.
Soviel zur Geschichte
der Entwicklung der Frettchen bezüglich seiner äußeren Veränderung.
Wo das Frettchen
zuerst auftrat ist kaum noch nachzuvollziehen, da es an vielen verschiedenen
Orten des Mittelmeerraumes schon früh gehalten und gezüchtet wurde.
Wo viele Wildkaninchen lebten, wurden stets Frettchen gehalten.

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