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Ein Wunder ist geschehen! (News)
Liebe Leser, vor einiger Zeit habe ich
von meinem kleinen Pummelchen Kandis erzählt. Vor der Sterilisation wog
sie 1100 Gramm. Sie hatte ein kugelrundes und sehr helles Gesicht. Noch
runder war der Bauch… Charakterlich war sie frei nach dem Motto „alles
meines“, also meine Höhle, mein Freßchen, mein Frauchen. Mit dem
Rudelführer Bambam hatte sie sich öfter in der Wolle, einzig Grizzly
fand vor ihren Augen Gnade. Er durfte neben ihr schlafen – aber bitte
nicht zu nahe! Damals lebte auch noch Fauchinchen, eine Zimtfähe. Die
beiden mochten sich gar nicht! Fauchinchen fauchte, Kandis schrie,
Bambam ging dazwischen, Grizzly verzog sich. Überhaupt durfte ihr
niemand zu nahe kommen, und was sie wollte mußte geschehen, basta, so
einfach ist das. Wenn etwas nicht nach ihrem Willen ging, fing sie an zu
schreien. Laut und sehr aufdringlich! Wenn jemand in ihre Höhle kam,
wurde die Stinkdrüse entleert. Wer das einmal gerochen hat, der weiß was
Sache ist. Sie spielte nicht, fraß nur, wenn die anderen schlafen. Ich
war am Verzweifeln!Dann starb Fauchinchen, und es waren nur noch drei. Bambam schloß sich weiter an Grizzly an, der inzwischen einen „neutralen Beobachterposten“ in der Fraktion hatte. Gar nicht einfach, den Diplomaten zu spielen! Bambam und Kandis mochten sich weiterhin nicht, das Schreien ging weiter.
Ich versuchte, ein Pärchen in meinen Clan einzugliedern. Dies schlug leider fehl: meine Bande verbündete sich, drei gegen zwei (taube) Frettchen, sie verschanzten sich im Schrank – aber das erste Mal zeigten Sie Einigkeit! Wir drei sind ein Rudel, und wir wollen keine anderen Fretts haben!
Danach ging es besser. Kandis zeigte Rudelverhalten, begann Grizzly zu putzen. Und alle kuschelten miteinander, ist ja auch kalt im Winter, da muß man sich aneinander kuscheln, bei Minus 10 Grad draußen, da sind im Zimmer auch nur 20 Grad – plus natürlich. Also kalt…
Das Frühjahr kam, und Kandis wurde sterilisiert. Gleichzeitig kam der Fellwechsel. Und mit dem neuen Fell kam auch ein ganz neues Frettchen zum Vorschein: Das Gesicht wurde dunkler, von Haar zu Haar und Tag. Und sie fing an, richtig zu spielen! Ihr aufgeregtes ögögög steckte auch Bambam an, der mitspielen wollte. Und sie ließ ihn mitspielen! Alle drei toben nun durch die Gegend, in die Röhre, raus ins Kissen, auf die Hängematte, runterspringen, bolzen. Durch dieses intensive Sportprogramm ist sie nunmehr auf 800 Gramm abgespeckt. Und die Augen glänzen!
Jetzt wird auch Bambam geputzt. Ist gar nicht einfach für klein-Kandis: erst der dicke Grizzly, dann Bambam, und ist sie mit ihm fertig, ist Grizzly wieder schmutzig ;-) Außerdem hat sie sich von der Lehrerin (ich erinnere: das war mal Fräulein Rottenmeyer!) zur perfekten Schülerin entwickelt, Lehrmeister: Grizzly. Der hat ja noch Welpenallüren und außerdem einen Faible für alles, was Frauchen gar nicht lustig findet: Hochweitsprünge aufs Fensterbrett, um die dort liegenden Sachen abzuräumen. Oder auch Zeitunglesen. Für meine gebildeten Frettchen verwende ich natürlich nur den Tagesspiegel, um das Klo auszulegen. Könnte aber am Format, nicht am Inhalt liegen, grins. Die Morgenpost ist auch gut. Aber die BZ fliegt gleich durch die Gegend. SPD-Wähler mal weglesen: Wowi war mit seinem Konterfei abgebildet, und ich muß sagen: der Haufen mitten auf seiner Nase sah sehr dekorativ aus… Wobei ich bitte nicht auf die politische Gesinnung meiner Frettchen schließen möchte, sie haben auch schon Frau Merkel bzw. die Künast vollge… „Künstlerisch aufgewertet“
Also sie spielen mit Zeitungen, klar. Aber auch mit Bällchen, abgeschnittenen Jeansbeinen, Sockenkugeln usw. Aufgrund seines Alters gehört Grizzly noch zu den Sockenbeißern, vorzugsweise dann, wenn noch meine Zehen darin stecken. Das hat sich Kandis hervorragend abgeschaut! Grizzly macht es nicht mehr, schließllich wird er in diesem Monat ein Jahr alt und somit schlagartig die Welpenallüren abgelegt. Aber Kandis macht es!
Weil es so warm war, hatte ich mal wieder ein Planschbecken aufgestellt. Das ist eine Plastikkiste, etwa 5 cm hoch mit lauwarmem Wasser gefüllt. Ringsum drei Laken drapiert, damit sie sich die Pfoten abtrocknen können. Reaktion: Bambam plantschte mit den Pfoten. Kandis steckte eine Kralle hinein und schüttelte sich, igitt naß bäh. Und Grizzly: der kannte das Becken noch aus dem letzten Jahr, und mit einem lauten mögmögmög sprang er in die Schüssel, sprang raus, sprang rein, planschte wild, steckte den Kopf unter Wasser um zu pusten – kribbelt so schön an der Nase! Mein kleines Wassermonster!!! Der Raum schwamm vor Nässe, aber Grizzly war glücklich. Egal, liegt PVC aus.
Kandis sah sich den fröhlichen Grizzly an, dann wagte sie das Unmögliche: sie ging auch ins Wasser. Und plantschte mit ihm herum. Als auch noch Bambam zeitgleich mitspielen wollte, was das Becken überfüllt, kaum mehr Wasser drin, dafür Fußboden und Frettchen naß auf auswringpegel. Aber glücklich! Ich jagte sie noch durch die Laken, kuschelte und knudelte sie, wollte das Becken eigentlich entfernen, aber alle wollten noch mal rein. Also neues Wasser rein, und der Spaß ging von vorn los. Auch die erst wasserscheue Kandis! Aber was Grizzly macht…
Als echte Luxusfrettchen haben sie ja auch eine spezielle Kuschelecke, ein echtes Schafsfell. Warm-weich-kuschelig, als Hängematte aufgehängt. In weiser Voraussicht habe ich dieses vorher weggeräumt. Und erst nach 2 Std. Badespaß und endgültigem Wasserweggießen habe ich meine Fretts trockengerieben (wobei ich mich immer noch frage: wie schaffen es 3 Frettchen, daß 4 Laken, 2 Saunatücher und 5 normale Handtücher klatschnaß sind???), ich stellte das Fell wieder auf, und aneinandergekuschelt pennten sie ein. Badetag beendet!
Mal schauen, was Kandis noch von Grizzly lernen wird…
Flocke (Regenbogenbrücke)
Flocke
Eine trächtige Fundfähe landete bei Gaby und Doris. Sie nannten Sie Flocke,
denn sie war schneeweiß. Und trächtig! Keiner wusste, ob sie ausgesetzt wurde,
weil sie schwanger wurde, oder schon vorher, und sie traf einen Iltis, oder was
auch immer. Und: sie war voller Zecken! Nach der 30ten herausgedrehte Zecke
zählten sie nicht mehr. Dann warf sie 8 Welpen. Und war krank. Der Tierarzt
operierte bis nachts um 1 Uhr, immer wieder Blutungen. Am nächsten Tag starb
sie.
Flocke ging über die Regenbogenbrücke, langsam und zögerlich. Wo bin ich hier?
fragte sie sich. Dann sah sie die anderen Tiere: Frettchen, Hunde, Katzen, alle
spielten und tobten friedlich miteinander herum. Andere Frettchen kamen auf sie
zu: „Hallo, willkommen im Land der Regenbogen. Hier kannst Du auf Deinen
Menschen warten!“ Flocke zuckte zusammen: Menschen? Nein, Menschen waren nicht
gut. Menschen hatten Sie ausgesetzt. Die einzigen Menschen, die gut zu ihr
waren, das waren die der letzten Tage. Und da war sie schon zu krank, um sie richtig
kennen zu lernen. „Meine Babys“, stammelte sie, „wo sind meine Babys?“ „Du
hattest Babys? Wie alt?“ „Eben geboren“ Betretenes Schweigen, dann sagte eine
Fähe „dann kommen sie sicher gleich nach“ und schaute bedeutungsschwer zu den
anderen Frettchen. „Bleib hier gleich an der Brücke“.
Es kamen viele Tiere über die Brücke, aber auch Menschen. Es gab stürmische
Begrüßungen zwischen den Vorausgegangenen und den jetzt angekommenen. Und: es
kamen kleine Frettchenbabys! „Meine Babys“ rief Flocke vor Freude, und die
kleinen rannten auf ihre Mutter zu. Die Freude war riesengroß! „Meine Babys
sind wieder bei mir – oh, ich hatte doch 8, das sind nur 5…“ „Ach Mami, die
anderen sind noch auf der Erde. Gaby und Doris haben eine andere Frettchenmami
gefunden, die haben auch Babys. Aber die sind schon so groß, und wir… wir
wollten doch zu dir, Mami“ Flocke umherzte ihre kleinen Babys, dann sah sie
wieder zur Brücke. Da ist doch… Ja, wieder ein Baby! „Mami, ich bin hier“ rief
es laut. Und wenig später kam noch eines. Fast die ganze Familie war wieder
beisammen, und die Freude war riesig. Die Babys spielten mit den anderen
Frettchen, auch mit anderen Babys. Aber Flocke wartete. Eine Tochter fehlte
noch! Und eine dicke Träne rann ihr die Nase herab.
Da stand mit einmal ein Wesen neben ihr, ähnlich einem Menschen. „Warum weinst
Du denn, Flocke?“ Sie zuckte zusammen: „Du kennst mich?“ „Ich kenne alle Wesen,
die auf der Erde waren, denn ich habe sie erschaffen“. Sie erstarrte vor
Ehrfurcht. Dann fragte sie schüchtern: „dann weißt Du auch, dass noch ein Baby
von mir da auf der Erde ist, oder?“ „Ja, Flocke. Das weiß ich. Die Menschen und
die Frettchenammen bemühen sich so sehr, es zu behalten. Hier, schau durch mein
Fernrohr, dann siehst Du es“. Flocke sah hindurch. Sie sah Doris, wie sie die
Kleine hielt, und Gaby, die sie mit der Pipette fütterte. Sie sah die
Bäuchleinmassage – und die sorgenvollen Mienen der beiden. Und sie sah auch, dass
die Kleine versuchte zu schlucken. Das zerriss ihr fast das Herz. Ihre Kleine.
Ohne Mami, ohne Geschwister. Und sie schluchzte wieder auf.
„Möchtest Du sie wieder haben?“ „Oh ja, bitte bitte bitte“ Und da streckte er
die Hand aus, der Arm wurde immer länger, reichte bis auf die Erde. Und als er
die Hand wieder zurückzog, lag ein kleines Frettchenmädchen darin. Er legte sie
vorsichtig vor Flocke, streichelte sie noch einmal – und war verschwunden. Das
Frettchenbaby aber strahlte: „Mami, endlich bin ich bei Dir! Alle anderen waren
mit einmal weg, und ich hatte solche Angst, ich wusste nicht, wo ich hin sollte,
und dann… dann war ich mit einmal hier! Bei dir! Endlich zu Hause!“
Tag der offenen Tür / Verein
Der Termin für den Tag der offenen Tür unserer Vereinigung rutscht immer näher, lang ist es bis zum 02.07.2011 nicht mehr.Wir wollen mit diesem Tag unseren Verein in der Umgebung bekannt machen.
Das Vereinshaus sowie das Gelände sollte auch ansprechend sein.
Es sind noch viele Arbeiten bis dahin zu erledigen, leichte und auch schwere Arbeiten warten auf Eure
Anwesenheit um erledigt zu werden.
Für den Tag selbst sollten viele Helfer anwesend sein.
Von 12 - 18 Uhr ist vorgesehen. Kinder sollen beschäftigt werden, Kaffee und Kuchentafel sind vorgesehen.
Somit sind viele Bäcker gefragt, Blechkuchen machen sich ja wohl am besten.
Abschied
Wir haben den Kampf leider verloren!Mitte April holte ich im südlichen Berlin bei einer Tierfreundin ein zugelaufenes Frettchen ab.
Da es eine Albino Fähe war, nannten wir sie Flocke, eine ganz liebe kuschlige.
War das Frettchen entlaufen oder gar ausgesetzt????? Eine Antwort gibt es nicht!!!!!
Ihr Köpfchen war richtig angeschwollen, Ohren, Schnauze u.s.w. waren voll mit weißen Nymphen, im Nacken und Hals
wuchsen immer wieder neue Zecken heran.
Ostern (Unterhaltung)
Prosit Neujahr
189 Artikel (32 Seiten, 6 Artikel pro Seite)


