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Die Geschichte eines Frettchens
Hallo, mein Name ist Rüpel, ich bin ein Frettchen (wohl eher Iltis). Geboren?
Ja irgendwo bei einem Hinterhof - Züchter im März 2004.Ich war bereits 8 Wochen
alt, als ich von der Frettchenhilfe Berlin zusammen mit meinen beiden Schwestern
gerettet wurde.
Die Frettchenhilfe gab uns zur 1.Kurz & Langhaar- Frettchen -Vereinigung in
Pflege. Die haben uns erst einmal "aufgepäppelt", ich habe mich mal so
richtig satt gefressen. Gaby, Doris und Sabine haben sich rührend um uns
gekümmert.
Sabine, mein jetziges Frauchen hat sich in mich verguckt. Weil es mir gut
ging, wurde ich ganz schön frech und Gaby nannte mich deshalb "Rüpel". Nach
einiger Zeit, wir hatten mächtig an Gewicht zugenommen, wurden meine beiden
Schwestern von der Frettchenhilfe abgeholt, um in ein neues zu Hause vermittelt
zu werden. Ich habe ein neues zu Hause bei Sabine und ihrer Familie bekommen. Da
war schon ein Frettchen namens "Bobby", der ist schon 2 Jahre alt. Mann oh Mann,
hat der mir den "Arsch" versohlt, aber ich hatte es wohl verdient, hab ja nicht
umsonst den Namen "Rüpel". Mein Frauchen hat noch zwei Frettchen dazu bekommen,
Penelope eine Albino Fähe genauso alt wie ich und Püppi aus dem Tierheim
Potsdam, die ist ca. 2 Jahre alt Wir sind jetzt eine tolle Truppe, alle
kastriert und für jeden Blödsinn zu haben. Ach ja, da gibt es auch noch Ronja,
aber die will von uns nichts wissen. Sie ist schon viel älter und hat ihre
eigene Geschichte.
Jetzt wieder zu mir! Wie gesagt, meinen Namen habe ich zurecht bekommen. Als
ich zu meinem Frauchen und Herrchen nach Hause kam, habe ich erst einmal die
ganze Wohnung und Balkon untersucht. Das hat Spaß gemacht, so viel Neues zu
entdecken. Ganz toll gefällt mir die eine Ecke im Wohnzimmer, dass ist die
Kramecke meines Herrchens. Da kann man sich so richtig verstecken und mein
Herrchen flucht wie ein Rohrspatz. Das schlimmste was ich angestellt habe, war
als mein Herrchen mir seine Hand hingehalten hat. Er wollte ja nichts böses,
aber ich, so "rüpelhaft" wie ich nun mal bin, hing plötzlich in seinem Finger.
So richtig gelocht hab ihn, ich dachte er klatscht mich gegen die Wand, aber
Glück gehabt, hat er nicht getan (Gott sei dank).
Meine Familie ist im Sommer oft draußen bei Gaby und Doris. Da gibt es ein
Freigehege, Wahnsinn sag ich Euch. Wenn wir im Gehege sind, kann ich viele
Frettchen riechen, ich glaub es sind ca. 25 an der Zahl. In der Truppe gibt es
auch einen "Iltis" namens Chico. Weil ich ihm etwas ähnlich bin, glaubt mein
Frauchen das bei mir auch "Iltisblut" fließt. Na ja, soll mir doch egal sein,
ich weiß, mir geht es gut bei meiner Sabine, Thomas, Enrico und Laura, dass soll
so bleiben. So, im Moment war es das, "Meine Geschichte", tschüss bis dann,
Euer Rüpel
Ps. Blacky, eine meiner Schwestern ist wegen Bissigkeit wieder bei Gaby
gelandet,dies ist aber eine andere Geschichte.
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