Impfung
Es dürfen nur gesunde Tiere geimpft werden,
eventuell vorhandener Parasitenbefall muss vorher behandelt werden.
Es gibt
die passive Impfung, hierbei werden spezifische Antikörper gespritzt, dass
heißt der Schutz tritt schnell ein, aber hält nur wenige Wochen.
Die aktive
Impfung, es werden tote Erreger gespritzt, dadurch bildet der Organismus
selbst Antikörper gegen den jeweiligen Erreger.
Eine Frettchen Fähe, die
zur Zucht genommen werden soll, muss den vollen Impfschutz haben.
Frettchen
Welpen genießen bis zur 8. Woche den Schutz gegen die Erreger durch das
Muttertier. Mit der 8. Woche sollte die Erstimpfung und in der
12. Woche die
komplette Impfung statt finden.
Diese 5er Impfung (Hund) sollte jährlich
wiederholt werden.
Die Frettchen erhalten die für Hunde empfohlene 5-fach
Schutz-Impfung |
Staupe: es gibt verschiedene Arten,
Darm, - Lungen und Nervenstaupe, meist bleiben Schäden zurück.
Hepatitis:
es können chronische Leberschäden, Trübung der Hornhaut oder Erblindung zurück
bleiben.
Leptospirose: hier können die Tiere chronische Nierenschäden
zurück behalten.
Parvovirose: dies ist eine gefürchtete Welpen
Erkrankung, führt meist zum Tode.
Tollwut: die gefährlichste
Virusinfektion - Anzeigepflichtig -
Amtstierarzt!
Bei geimpften Tieren wird
eine Quarantänezeit, bei ungeimpften Tieren eine
sofortige Tötung
angeordnet.
Ansteckung
Die Ansteckung erfolgt überwiegend durch
direkten Kontakt (Tröpfcheninfektion), indirekt über Schuhe, Kleidung, sowie
beschnuppern von Körperausscheidungen erkrankter Tiere, da die Viruspartikel
über alle Körperflüssigkeiten ausgeschieden werden.
Die Viren und Bakterien
können einen längeren Zeitraum in Pfützen, Tümpeln u.s.w. überleben.
In der Wohnung gelten
Teppiche für diese als Überlebensplätze.
Die
Hauptansteckungsquelle ist infizierter Kot, der Virus ist sehr widerstandsfähig,
daher besteht lange Zeit eine Ansteckungsgefahr.
Die Symptome einer
Ansteckung In der Regel hohes Fieber, Erbrechen, Durchfall, Nahrungsverweigerung und Schwäche.
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