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E.T.
Da wir guten Kontakt zum Tierheim Berlin haben,
bekamen wir eines Tages einen Anruf. Das Tierheim bat uns um Hilfe, sie hätten
eine Frettchen Fähe die ohne Fell ist. Der dortige Tierarzt und die Pfleger wüssten
nicht mehr weiter, ich fuhr sofort zum Tierheim. Was ich da sah, war ein Häufchen
"Elend". Die Frettchen Fähe war bis auf die Augenbrauen ganz nackt,
so etwas habe ich noch nie gesehen. Der Pfleger erzählte mir, dass eine
Blutuntersuchung vorgenommen wurde, bis auf erhöhte Werte der Schilddrüse ist
alles o.k.. Der zuständige Tierarzt vom Tierheim habe eine andere, sehr
kompetente Tierärztin für Frettchen um Hilfe gebeten und ihr den Sachverhalt
erklärt. Nur die von dieser Tierärztin empfohlenen Medikamente hätten nicht
geholfen.
Für mich gab es nur eins, Frettchen und Befunde
mit nach Hause nehmen, dort bekam es den Namen "E.T." Wir schauten uns
E.T. etwas genauer an und bemerkten, dass es einen dicken Bauch hatte. Da die Fähe
nicht kastriert war, kamen wir auf den Gedanken, etwa tragend? Noch am selben
Tag ließ ich einen Ultraschall und eine Röntgenaufnahme machen. Die Wahrheit
kam an den Tag, mein erster Gedanke wäre mir lieber gewesen.
"E.T." hatte zwei große Tumore im
Bauch, dass hieß OP. Ein Termin bei meiner Tierärztin, die Tumore wurden
entfernt. Der kleine Körper war leider schon zu geschwächt, E.T. wachte nicht
mehr auf.
Es ist verwunderlich, da weiß eine kompetente
Tierärztin über ein krankes Frettchen im Tierheim bescheid und bemüht sich
nicht, dieses Frettchen zu sich zur Behandlung zu bekommen.
Vier Wochen früher hätte E.T. eine viel größere
Chance zum Überleben gehabt. Traurig, aber leider eine wahre Begebenheit
Gaby
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