Der kleine Alltag
einer großen Haushaltshilfe
Zum Frühstück sind wir alle
da, der Schinken und Käse bekommt Beine, was für ein Trara.
Frauchen trinkt den Kaffee
aus, sonst schütten wir ihn wieder aus.
Frauchen gieb
die Tempos her, uns läuft die Nase auch recht sehr und willst du welche haben,
dann musst du uns erst fragen.
Schränke räumen wir auch
gern aus, dann räumt das Frauchen wieder auf.
Blumen ausbuddeln macht uns
viel Spaß, dann gibt’s neue Erde das ist doch was.
Den Hausputz machen wir auch
sehr gern, da fallen Schwämme und Lappen für uns an.
Das Wischwasser kippen wir
mal aus, dann sieht die Wohnung noch viel, viel sauberer aus.
Frauchen findet das gar
nicht schön, sie schimpft und wir sind nicht mehr zu sehn.
Das dauert nicht lange da
fällt uns was Neues ein, das Bad muss doch auch noch aufgeräumt sein. Das Bad
ist jetzt fertig wir gehen ins Wohnzimmer rein, da kommt in die Katenklos neues
Katzenstreu rein. Das Streu ist ja wohl zum buddeln
da, es sieht rings rum aus das ist ja wohl klar. Der Hausputz ist nun
geschafft, und wir sagen natürlich nicht gute Nacht. Da ist noch ein
Schrank mit CDs und Kassetten, da wird mitgespielt da könnt Ihr drauf wetten.
Die Musik ist zu laut das ist nichts für uns, wir gehen in die Küche da treiben
wir`s bunt. Da giebt es
auch Schränke die kriegen wir auf, da kommen lauter Pfannen und Töpfe heraus.
Wir sind Herrchen und
Frauchen behilflich wie verrückt und ziehen uns jetzt für ein Nickerchen
zurück.
Wer mit unserer
behilflichen Art nichts anfangen kann der schaffe sich keine Frettchen an.
Wer uns liebt der prügelt
uns nicht, denn wir sind Seelenbesetzer das ist gewiss. Wir sind kleine Kobolde
die nur Unsinn machen und wer uns gerne hat der kann darüber nur lachen.