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Snoowy
 
   
Ein Frettchen Schicksal von vielen!

Mit einer großen eitrigen verdreckten Wunde an meinem Hinterschenkel gab man mich im Tierheim Rathenow ab.

Dort wurde ich bestens behandelt. Meine Schmerzen wurden geringer, ich konnte  wieder besser laufen und bissig war ich überhaupt nicht. Ich ließ die Behandlung geduldig über mich ergehen.

Eines Tages musste ich mein Quartier, wegen vieler abgegebener u. gefundener Katzen aufgeben. Ein kleiner Käfig war mein neues zu Hause, dies quittierte ich mit Bissigkeit.

Die Pfleger wurden mächtig mit Bissen traktiert, sie fasten mich nur noch mit Handschuhen an. Na irgend wie musste ich mein Unwohlsein ja zu Tage bringen.   Dann geschah ein „Wunder“                                         

Zwei Frettchen-Besessene standen vor meinen Käfig.

Mein Pfleger erwähnte etwas vom Info-Team und die Namen Linn u. Gaby hörte ich, was soll das nun wieder werden? Die Gaby meinte: nun werde ich das Kerlchen erst einmal aus der Kiste holen.

Denkste! Ich ging in mächtige Abwehrstellung. Was macht Gaby? Handschuh an - ein gezielter Griff und ich befand mich in einer noch kleineren Kiste (Kennel) und Tür zu. Meine Kiste wurde dann fortgetragen, mit Gebrumm weiter transportiert.

Dann frische Luft die nach Freiheit roch, ich durfte endlich wieder auf der Erde laufen. „Es“ war groß mit vielen Erdgräben, Wasserschale und überall hatte ich den Geruch von Artgenossen in der Nase, habe aber keinen gefunden. Später, es wurde schon dunkel, wollte mich die Gaby wieder einfangen. Sie fand mich aber nicht, da ich mich in den vielen Gängen verstecken konnte.

Dann die Gemeinheit!

Gaby meinte, ich könnte unter der Wassermuschel sein und schöpfte das Wasser heraus. Oh Schreck lass nach, das Wasser lief in die Gänge, ich musste nun doch, wenn auch prustend zum Vorschein kommen. Mit einem flauschigen „Etwas“ wurde ich gegriffen und wieder in die Kiste gesperrt.

Eine weitere Etappe, was geschieht wohl noch alles mit mir?

Ich hörte: schau mal Doris was wir mitgebracht haben. Als Antwort kam, was ein „Eierpampenfrettchen“ der bleibt. Es ging hin und her! Nein du hast schon genug- der bleibt! Du hast genug - der bleibt! In der Zwischenzeit wurde ich befreit und im warmen Wasser gebadet.

Das tat gut - ich habe nicht gebissen. Endlich konnte ich wieder sauber herum laufen und leckeres Futter wurde mir hingestellt. Hier witterte ich viele Artgenossen sie mich aber auch, was sie mit göggern beantworteten.

Einige Tage vergingen, dann wurde mir schlagartig bewusst, dies ist mein neues zu Hause!

Wisst ihr warum?

Eine ganze Herde Artgenossen stürmten plötzlich auf mich zu, ich wurde festgehalten, beschnüffelt und geputzt. Das war schön, ich war nicht mehr allein.

Gaby u. Doris waren sprachlos, es gab zwischen uns Fretts keine Beißereien. Tja ich war halt jung und unkastriert, meine Bommels hatte ich versteckt, somit war meine Tarnung perfekt.

Meine neuen Kumpels konnte ich nicht täuschen deshalb nahmen sie mich in ihren Clan auf. Ab und zu wollte ich zwar der Clanerste werden, aber dies ließen die beiden Da Jos (Dusty u. Joshy) nicht zu, na dann eben nicht.

Ich fühle mich seid Herbst 2000 hier richtig wohl!

Wir können im Winter frei in der Wohnung und im Sommer in einem riesigen Freigehege herumtollen.

 

Freiheit - die ich meine !!!!!

Doris ist doch noch mein Frauchen geworden, sie hat mir den Namen Snoowy gegeben.

 

 


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